Schnattergang im Extertal, ca. 5km

Der Wanderparkplatz an der Waldstraße in Extertal-Bösingfeld ist unser Start- und Zielpunkt für diese Runde. Gleich vom Parkplatz aus geht es in den Wald hinein. Der Schnattergang ist mit der Markierung A2 deutlich erkennbar auf der gesamten Runde beschildert. An mehreren Punkten geben Infotafeln u.a. lokalhistorische Auskünfte zu den jeweiligen Orten.

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So treffen wir nach einiger Zeit auf einen kleinen Grabstein von 1666 mitten im Wald. Auf der Infotafel an der nah gelegenen Wanderbank erfahren wir Mystisches von Gespenstergeschichten an den Hügelgräbern auf der Südseite der Hohen Asch.

In Gedanken um die Geschichten aus alten Tagen schreiten wir weiter und machen am Feuerlöschteich nahe der Hamelner Straße unsere Pause.


Kurz danach überqueren wir die Straße und gehen nun leicht bergauf am Waldrand weiter. Rechter Hand genießen wir die Fernsicht über Heinebüchenbruch und den Rand des Lipperlandes. Langsam schließt sich unsere Runde um den 246m hohen Dachsberg. Wir überqueren noch die Straße Eichholz und stehen bald darauf wieder am Parkplatz.

A4 Sennesee Rundwanderweg, ca. 7km

Wegbeschreibung

Start ist an der Info-Tafel an der Ems-Erlebniswelt in Stukenbrock-Senne, auf dem Parkplatz der St.-Achatius-Kirche.

Wir wandern zunächst ein Stück auf dem Lippstädter Weg, biegen dann rechts ab durch den Wald bis zur Straße Am Furlbach, hier geht es links ab zur Paderborner Straße. Diese überqueren wir und biegen sofort rechts ab zu Timmermeisters Wassermühle. Dann führt der Weg weiter links um den See bis zur Hövelrieger Straße. Kurz vor der Paderborner Straße biegen wir links in den Kampweg ab. Nach ca. 1 km macht der Weg einen scharfen Knick nach rechts. Wir überqueren erneut die Paderborner Straße, weiter geht es dann vorbei an der Storchkrugsiedlung. Über Hubertusweg und Auf den Holen gelangen wir zur Straße Am Furlbach. Hier biegen wir rechts ab und nach 100 Metern links in die Senner Straße und sind bald wieder am Ausgangspunkt angelangt.

11 km Wanderung um den Vest Stadil Fjord

Am Stadil Fjord und West Stadil Fjord kann man die große offene Landschaft Westjütlands mit ihrem fantastischen Vogelleben erleben.
Der West Stadil Fjord war immer ein wichtiger Rastplatz für Enten und Gänse, die sich hier zu zehntausenden sammeln. Die Kurzschnabelgänse, die auf Spitzbergen brüten, sind die am zahlreichsten vertretenen und ziehen im Winter nach Dänemark, Norddeutschland, und Holland. Unter den großen Scharen von Kreuzschnabelgänsen, die auf den Wiesen grasen oder auf den Stoppelfeldern Korn fressen, kann man auch Graugänse, Ringelgänse und Weißwangengänse sehen. Wenn man Glück hat, kann man auch Schneegänse sehen, die sonst nicht durch Dänemark ziehen. Nach der Renaturierung, bei der der Wasserspiegel in Teilen des West Stadil Fjords gehoben wurde, so dass einige der Getreidefelder wieder durch Wiesen, Schilfgürtel und Wassergebiete ersetzt wurden, ist der West Stadil Fjord als Brutgebiet verbessert worden. Große Teile des Gebietes sollen Schilfgürtel werden, wo seltene Vögel wie Rohrweihe und Rohrdommel brüten. Andere Teile sollen zu Wiesen abgegrast werden, so dass Watvögel die besten Bedingungen finden. Fast alle Schwimmvogelarten Dänemarks brüten nun im West Stadil Fjord. In Verbindung mit der Renaturierung wurden die Möglichkeiten, die großartige Natur und das Vogelleben am West Stadil Fjord zu erleben, verbessert. An der Ostseite des Fjords wurde ein ca. 10 km langer Rad- und Wanderweg angelegt und am Nordende von Søndre Dyb ein Vogelturm errichtet. Andere empfehlenswerte Stellen zur Vogelbeobachtung und zum Erleben der Natur sind Sidselbjerg am Klitvej südlich von Søndre Dyb und dem Deich beim Strandgaarden. Das Gebiet wurde in den letzten Jahren mit Informationstafeln ausgestattet. U.a. zeigen die farbigen Tafeln, welche Vögel man sehen kann oder Sie können auch auf Knopfdruck die verschiedenen Vogelstimmen hören.

Kleiner Rundflug über das Ziegeleimuseum Lage

Eine historische Ziegelei aus dem 20. Jahrhundert bildet den Kern des Industriemuseums in Lage. Früher wurden hier Ziegel von Hand hergestellt, ab 1922 gaben Maschinen den Takt an.DCIM100MEDIADJI_0091.JPG

Die Ziegelei Lage wurde 1909 nördlich von Lage zwischen Hagen und Sylbach durch den Ziegeleiarbeiter Gustav Beermann (1882 – 1965) und den Unternehmer Friedrich Bobe als Sylbacher Dampfziegelei gegründet. Beermann war DCIM100MEDIADJI_0092.JPGzunächst Wanderziegler, später Arbeiter in der väterlichen Ziegelei. Er investierte 12.000 Reichsmark in das 1909 gegründete Ziegelunternehmen. 1914 zahlte er seinen Teilhaber Friedrich Bobe aus und wurde zum Alleininhaber. Bis zur Schließung 1979 war die Ziegelei ein Familienunternehmen.

1980 erwarben die Stadt Lage, der Kreis Lippe und der Landesverband Lippe die stillgelegte Ziegelei mit dem gesamten Gebäude- und Maschinenbestand. Die Anlage wurde 1982 durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe übernommen, der sie zu einem Standort des LWL-Industriemuseums machte. Das Museum wurde nach Restaurierung der übernommenen Gebäude, Maschinen und Anlagen 2001 eröffnet. Außerdem entstand ein neues Ausstellungsgebäude. Das Museum ist wegen der vielen funktionstüchtigen Einrichtungen der alten Ziegelei ein produzierendes Museum mit Schauvorführungen an bestimmten Terminen im Jahr. Im Hoffmannschen Ringofen werden einmal jährlich für einige Tage Ziegel hergestellt. Besucher können per Hand einzelne Ziegel formen. Eine Dauerausstellung informiert über die Geschichte der Ziegelproduktion sowie über das Wanderzieglerwesen.

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Wanderung Langes Tal-Emkental-Eggeberg

Strahlend weiße und purpurne Lerchenspornblüten verwandeln im Frühjahr die Buchenhochwälder oberhalb von Schlangen in ein Meer aus Duft und Farben. Auch die wunderschönen Fernblicke am Eggeberg lassen dies naturschöne Gebiet zu jeder Jahreszeit zum unvergesslichen Wandererlebnis werden.
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Langes Tal (190m) östlich von Schlangen an der Langetalstr. Richtung Veldrom

Wanderung Schwelentrup – Dorf der Tiere

Wir starten vom Parkplatz an der L 963 und wandern Richtung Kurpark. An einer neu errichteten historischen Scheune erhalten wir interessante Infos über einen Verein, der sich um Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen bemüht. Schwelentrup nennt sich auch “Das Dorf der Tiere” und man kann auf dieser Wanderung eine ganze Menge seltene Tierarten entdecken. Ein kleines Naturparadies erwartet uns auf dem Steinberg. Während des kalten Krieges wurde hier eine Raketenstation, als Bollwerk gegen den Ostblock errichtet. !998 wurde das Areal von der Nabu Lippe (Naturschutzbund Lippe) übernommen und weitgehend renaturiert. Hier können seltene Tiere und Pflanzen beobachtet werden. – Es ist schon erstaunlich wie schnell Beton bricht und die Natur alten Nationenhass vergessen macht.
Noch ein Tipp: Auf dem Rückweg (so ca. bei km 8) unbedingt in die Krusfelder Kaffeestube einkehren und Pause machen!